mit halb farmakhte oygn
מיט האַלב פֿאַרמאַכטע אױגן
Mit halb geschlossenen Augen
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מיט האַלב פֿאַרמאַכטע אױגן
זיצנדיק באַם טיש אין גרױען זאַל, פֿױל און אומרויִק זיך װיקלענדיק אין שאַל, קוק איך דען אױף דיר? רוף דיך דען צו מיר? אור רױטער איז מײַן מױל אַצינד, און די האַלב פֿאַרמאַכטע אױגן מיט אַ רױך פֿאַרצױגן. נאָר פֿאַרפֿלײצט בין איך פֿון רױש און ליכט, און דײַן געזיכט זע איך דורך נעפּל און פֿלאַם, און אױף די ליפּן איז שאַרף דער טעם פֿון זון און װינט. נאָר איך צי זיך אַרױף מיט פֿאַרשטיקטן געשרײ, איך װאַקס פֿלאַטערנדיק, פֿיבערדיק אַזױ {אַזײ}, און דאָס װאַקסן טוט װײ. פֿאַררוקט אין װינקל פֿון דעם גרױען זאַל, אין די לאַנגע פֿלאַמענדיקע פֿאַלדן פֿון שאַל, קוק איך דען אױף דיר? רוף דיך דען צו מיר? נאָר איך האָב װײטיקלעך, און טיף, און בלינד מיט האַלב פֿאַרמאַכטע אױגן דיך אײַנגעזױגן. |
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mit halb farmakhte oygn
zitsndik bam tish in groyen zal, foyl un umruik zikh viklendik in shal, kuk ikh den af dir? ruf dikh den tsu mir? or royter iz mayn moyl atsind, un di halb farmakhte oygn mit a roykh fartsoygn. nor farfleytst bin ikh fun roysh un likht, un dayn gezikht ze ikh durkh nepl un flam, un af di lipn iz sharf der tam fun zun un vint. nor ikh tsi zikh aruf mit farshtiktn geshrey, ikh vaks flaterndik, fiberdik azoy {azey}, un dos vaksn tut vey. farrukt in vinkl fun dem groyen zal, in di lange flamendike faldn fun shal, kuk ikh den af dir? ruf dikh den tsu mir? nor ikh hob veytiklekh, un tif, un blind mit halb farmakhte oygn dikh ayngezoygn. Mit halb geschlossenen Augen Hingesetzt am Tisch in einem grauen Saal, Müßig, unruhig, bin versteckt in meinem Schal, Seh ich denn zu dir? Ruf ich dich zu mir? Nur mein Mund ist röter jetzt Und die Augen halb geschlossen, Mit dem rauchigen Verzagen. Dann bin ich überschwemmt von Lärm und Licht, Seh durch Flammen, Nebel dein Gesicht. Scharf ist der Geschmack auf meinen Lippen Von Sonne und Wind. Dann weck ich mich mit einem halberstickten Schrei, Und erwache zitternd, fiebernd, Und das Erwachen tut so weh. Versteckt in einer Ecke des grauen Saals, In den langen, flammenden Falten des Schals, Schau ich denn zu dir? Ruf ich dich zu mir? Nein, ich hab ein bisschen feig, und tief und blind, Mit halb geschloss’nen Augen Dich eingesogen. |
Nachdichtung Paul Spinger, Januar 2009