Die Fabel vom Igel und der Weinbergschnecke

Auf dem Weg zur Obstwiese traf der Igel die Weinbergschnecke. „Na, wo willst du denn hin, bei diesem herrlichen Wetter?“ Darauf seufzte die Schnecke: „Ach Meister Swinegel! Ich halte es zu Hause einfach nicht mehr aus. Dauernd fällt mir die Decke auf den Kopf; ich muss unbedingt etwas anderes sehen.“ „Dann verstehe ich nicht, warum du überallhin dein Haus mitnimmst. So wirst du dich kaum anders fühlen, und schneller wärst du auch.“ Danach fraß er sie genüsslich auf, denn die Schnecke hatte in ihrem Kummer ganz vergessen in ihr Haus zu kriechen.