Betäubung

Niemand kann sich stets betäuben,
Und ist immer nur beglückt,
Denn das hieße ja am Ende,
Er ist endgültig ver = rückt.

Ist geflohn in andre Sphären,
Macht das Leben nicht mehr mit,
Kann den Dialog entbehren,
Und weiß nicht mal, dass er litt.

Wenn in jedem Leben Schmerzen
Etwas Neues erst gebären,
Dann gehört zu jedem Herzen,
Nicht nur Lachen, nein auch Zähren.

Wenn ich jeden Schmerz behebe.
Werde ich mich kaum wohl rühren.
Doch damit ich wirklich lebe,
Muss ich mich schon richtig spüren.