Über das Schreiben

Auf die Frage, warum ich schreibe
Das was ich suchte hab ich nicht gefunden:
Ich wollte ohne jede Mühe leben,
Und grade deshalb hab ich mich geschunden,
Und blieb doch immer auf der Stelle kleben.

Das was ich wollte war in mir,
Und nicht an irgendwelchen fremden Orten.
Jetzt hab ich keine Angst mehr vor Papier,
Fast füllt es sich allein mit Worten.

Das Spiel der Wörter ist mir inneres Vergnügen;
Ich tauche immer tiefer in die Sprache ein,
Genieß das Schreiben dann in vollen Zügen.
Mir ist das eine ernste Form von frei zu sein.