Beim Zusehen

Kann er nichts mit den Händen machen,
Dann ist auch sein Verstand gebunden,
Dann seh ich sein Gesicht nicht lachen,
Bis er ein neues Werk gefunden.

Ich sehe zu, und staune wieder,
Wie er mit seinen Händen denkt,
Er summt dazu die alten Lieder,
Die die Erinnerung ihm schenkt.

Sein Werk wird schön, ist voller Kraft,
Und manchmal neid ich ihm die Gabe.
Was er mit seinen Händen schafft,
Ist etwas, was ich nicht oft habe.

Der Neid ist kurz, war nicht sehr tief,
Weil seine Werke mich bezwingen.
Und was in seinen Händen schlief,
Das soll in meiner Sprache schwingen.