Meine Nachbarin

Ich war über beide Ohren
In die Nachbarin verschossen,
Doch ich hatte schon verloren,
Ihre Türe blieb verschlossen.

Zwar trank sie ganz gern ein Gläschen,
Doch sie soff nicht so, wie ich.
Darum wurd sie nicht mein Häschen,
Und mein Charme ließ mich im Stich.

Ach, im Suff, da war mein Charme
Überhaupt nicht mehr vorhanden.
Meine Fahne, Gott erbarm,
Machte jeden Flirt zu Schanden.

War ich dann auch einmal nüchtern,
Fehlte mir gleich jeder Mut,
Und ich war auch viel zu schüchtern,
Ohne Alkohol im Blut.

Für die Liebe ist das Saufen
Nicht sehr nützlich, wie ich merkte.
Drauf ging ich dann Fusel kaufen,
Mit dem ich mich kräftig stärkte.

Und so ging mir aus dem Sinn,
Das war schließlich auch ganz richtig,
Meine schöne Nachbarin.
Heute ist das nicht mehr wichtig.