Der Markt des Lebens

Ferdinand Wagner, Die hübsche Marktfrau, um 1927
Auf dem großen Markt des Lebens
Geht es häufig um die Wurst;
Gratis sucht man die vergebens
Und dazu kommt noch der Durst.

Alles müssen wir bezahlen,
Und umsonst ist nur der Tod.
Wir erleiden Höllenqualen
Durch die Angst vor unsrer Not.

Aber manchmal gibt es eben
Sogar dabei ein Geschenk,
Das wir völlig gratis geben,
Wenn ich an die Liebe denk.

Liebe lässt sich ja nicht kaufen.
Nur der Sex hat einen Preis,
Und wer frisst, der wird auch saufen;
Damit schließt sich dann der Kreis.