Das Kissen

Morgens nass geweint, das Kissen,
Innerlich total zerrissen,
Denn du weißt nicht, was du willst.
Hier ein Schlückchen, dort ein Bissen,
Fremdes Haar auf deinen Kissen,
Weil du nur Verlangen stillst.

Nur auf eigene Gefahr,
Werden Wirklichkeiten war,
Wie schon Heinrich Heine meinte.
Du musst dich schon selber trauen,
Und in deinen Spiegel schauen:
Dein Gesicht ist`s, das verweinte.