Die Tochter des Malers

Vernissage
Verwirrt, verlegen steh ich da,
Weiß nicht wohin mit meinen Händen,
Versteh nur Bahnhof und blabla,
Und seh nur Schrott an allen Wänden.

Kann man die Welt so hässlich malen,
Dass dir das Blut im Leib gefriert? –
Doch es gibt Menschen, die bezahlen,
Dass man sie böse karikiert.

Dann plötzlich wissen meine Hände
Genau, was sie zu lassen haben.
Ich seh nur dich, nicht mehr die Wände,
Danke dem Künstler für die Gaben.