Sein und Haben

Wenn ich nicht nach Haben strebe,
Kann ich wohl zufrieden sein.
Ach, ich hab nur, was ich gebe,
Nur was weg ist, das ist mein.

Habsucht, Gier und Machtgelüste
Sind zum Glück mir ziemlich fremd.
Glaube mir, wenn ich es müsste,
Gäb ich dir mein letztes Hemd.

Aber was ich niemals lasse,
Ist mein Streben nach dem Sein.
Das ist Glück, wie ich es fasse. -
So geht ´s nicht nur mir allein.