Lyrik ist wie Wald und Erde

Giovanni Segantini, Pinie, 1897
Lyrik ist wie Wald und Erde. –
Immer wenn ich traurig werde,
Denk ich an die schönen Dinge,
Hoffe, dass es mir gelinge
Einen neuen Baum zu pflanzen,
Dass er passe zu dem Ganzen.

Lyrik ist wie Wald und Erde. –
Immer wenn ich fröhlich werde,
Denk ich an die schlechten Sachen,
Möchte es dann besser machen,
Und den alten Baum beschützen.
Aber sag, was wird es nützen?