Vor den Winterstürmen

Jetzt schweigt mein Wald.
Er wartet auf die ersten Winterstürme.
Die Nacht war schon empfindlich kalt,
Da drüben – schwere, dunkle Wolkentürme.

In den Geheimnissen der Wege durch den Wald
Hab ich herum gezerrt und Zeit gesammelt.
So viel war jung, nur Weniges gereift und alt,
Die alten Schätze sind jetzt längst vergammelt.

Die Wege bleiben,
Begraben unter Schnee, jetzt Laub.
Wer weiß, was die Geheimnisse noch treiben?
Und für den Lärm der Winterstürme bin ich taub.